Ja! Node-Locked-, Demo- und Named-User-Lizenzen können generell auf einen Lizenz-Server auf dem Notebook übertragen werden. Für Floating-Lizenzen ist ab der Version 3.0.0 ein spezieller Ein- und Ausbuchungsmechanismus vorhanden.
Die häufigsten von Hackern eingesetzten Methoden, um einen Kopierschutz zu überwinden, sind das Ersetzen von einzelnen Komponenten des Kopierschutzsystems, das Herstellen von eigenen Lizenzgeneratoren oder das Manipulieren des Binärcodes (Patchen) des geschützten Programms. Gegen die ersten beiden Methoden ist die OLicense-Suite u.a. durch den Einsatz von "starker" Verschlüsselung und zusätzlicher Verwendung von Transaktionsnummern, Zufallszahlen und Zeitstempeln geschützt.
Gegen die Manipulation des Binärcodes Ihrer Programme müssen Sie zusätzlich eigene Maßnahmen ergreifen. Hierbei unterstützen wir Sie gerne.
Die API stellt eine Funktion zur Verfügung, mit der die Belegung einer Lizenz auf dem OLicense-Server bestätigt wird. Durch periodischen Aufruf dieser Funktion wird die gewünschte Funktionalität realisiert.
Ja. Des weiteren können auch einzelne Programm-Module getrennt lizenziert werden.
Beim normalen Verlassen des Programms werden die belegten Lizenzen sofort freigegeben. Einen Programmabsturz erkennt der OLicense-Server am Ausbleiben des "Hertbeats" (das periodische Bestätigen einer belegten Lizenz). In diesem Fall wird die Lizenz nach einer konfigurierbaren Wartezeit vom OLicense-Server freigegeben.
Der Olicense-Server wird auf die MAC-Adresse der Netzwerkkarte des Computers, auf dem er installiert ist, lizenziert. Alternativ kann auf eine (Komponenten)Hardware ID lizenziert werden, was nur zu empfehlen ist, wenn die MAC-Adresse wegen z.B. dynamischer Konfiguration nicht fix sein sollte. Bei Node-Locked-Lizenzen wird anstelle der Server-ID eine ID des lizenzierten Computers verwendet. Hier kann jede von dem geschützten Programm ermittelte ID verwendet werden. In der API voreingestellt ist bei PCs ebenfalls die MAC-Adresse der Netzwerkkarte, bei UNIX-Workstations die Hardware-ID.
Neu ab Version 3.1.0 ist die Lizenzierung auf eine U3 Smart Drive ID. U3 Laufwerke sind handelsübliche USB Memory Sticks mit der Fähigkeit, Programme auszuführen und eine eindeutige ID zu liefern. Wird eine Lizenz an eine U3-ID gebunden, ist die Lizenz auf dem Rechner gültig, auf dem das Smart Drive gerade eingesteckt ist.
Die OLicense-Suite verwendet eine Kombination aus symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung. Die Verschlüsselungstiefe der symmetrischen Verschlüsselung beträgt 128 Bit. Die Verschlüsselungstiefe der asymmetrischen Verschlüsselung ist auf 1024 Bit voreingestellt, höhere Werte können konfiguriert werden.
Die Systemzeit wird in der verschlüsselten Datenbank des OLicense-Servers gespeichert.